
Du willst Barista-Qualität auf Knopfdruck – ohne lange Lernkurve? In diesem Kaffeevollautomat Test & Vergleich führen wir dich strukturiert von den wichtigsten Kaufkriterien bis zu klaren Empfehlungen. Unser Ansatz ist redaktionell: Wir werten öffentlich verfügbare Daten, Herstellerangaben, Nutzerfeedback und Langzeiteindrücke aus und verdichten das Ganze zu praxisnahen Empfehlungen.
Testsieger in unserem Vergleich
De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB
Testsieger in unserem VergleichBegründung: starke One-Touch-Milchperformance, intuitive Touch-UI mit Profilen (MyMenu), zuverlässige Alltagskonstanz und einfache Pflege über entnehmbare Brühgruppe.
Stärken
- Sehr guter, heißer und feinporiger Milchschaum im One-Touch-Betrieb
- Übersichtliche Bedienung, Favoriten/Profile für mehrere Nutzer
- Solide Espresso-Basis, konstante Ergebnisse im Alltag
- Praxisfreundliche Pflege (Auto-Spülung Milchweg, entnehmbare Brühgruppe)
Schwächen
- Milchbehälter benötigt regelmäßige Pflege (Dichtungen/Deckel)
- Haptik nicht ganz Premium-Niveau, relativ breite Stellfläche
Fazit: Beste Gesamtwahl für Haushalte mit täglichem Cappuccino/Latte-Fokus und Wunsch nach maximalem Komfort.
Preis prüfen*Warum Testsieger?
One-Touch-Milch, klare Touch-UI mit Profilen, konstante Tasse, einfache Pflege.
Stärken
- Feiner, heißer Mikroschaum
- Profile & Favoriten (MyMenu)
- Konstante Espresso-Basis
- Entnehmbare Brühgruppe
Schwächen
- Milchbehälter-Pflege nötig
- Haptik nicht Premium
Worauf es beim Kaffeevollautomat wirklich ankommt
1) Espressoqualität & Konstanz
Guter Espresso braucht eine stabile Brühtemperatur, eine passende Durchströmung und einen fein justierbaren Mahlgrad. Achte auf die Einstellbarkeit (Mahlgrad, Kaffeestärke, Temperatur, Bezugsmengen) und auf eine sinnvolle Preinfusion. Bitterkeit deutet oft auf zu heiß/zu fein/zu lang hin, Säure auf zu kalt/zu grob/zu kurz – kleine Schritte am Mahlgrad können Welten ausmachen.
2) Milchsystem & Mikroschaum
Für Cappuccino und Latte ist die Qualität des Milchsystems ausschlaggebend: Temperatur, Textur (feiner Mikroschaum) und Reinigungsautomatik der milchführenden Teile. Systeme mit Milchbehälter sind komfortabel, Schlauchsysteme meist flexibler in der Reinigung. Wenn Milchgetränke dein Schwerpunkt sind, hilft dir unsere Überblicksseite Kaffeevollautomat mit Milchsystem.
3) Bedienung, Profile & App
Ein klar strukturiertes Display mit verständlichen Icons spart täglich Zeit. Nutzerprofile speichern Vorlieben und verhindern Kompromisse in Haushalten mit mehreren Kaffeetrinkern. App/WLAN ist praktisch für Profile, Pflegehinweise und teils Feinjustage – ersetzt aber keine solide Hardware.
4) Bauform, Lautstärke & Alltagstauglichkeit
Kompakte Geräte passen in kleine Küchen, bringen aber oft kleinere Tanks mit. In offenen Wohnküchen lohnt ein leiser Mahlvorgang. Achte auf gut zugängliche Wasser- und Bohnenbehälter sowie auf eine Abtropfschale, die sich schnell entleeren lässt.
5) Pflege & Langlebigkeit
Automatische Spülprogramme sind hilfreich, aber keine Vollkasko. Ideal ist eine herausnehmbare Brühgruppe, die du regelmäßig spülst. Das hält Extraktion und Aroma konstant, reduziert Ausfälle und verlängert die Lebensdauer.
Preisbereiche & sinnvolle Erwartungshaltung
Unter 500 €: solide Espresso-Grundlage, meist einfachere Displays und Milchsysteme. 500–1.000 €: mehr Komfort, bessere Milchperformance, feinere Justage und hochwertigere Haptik. Oberhalb 1.000 €: Premium-Automatik, Sensorik, Materialqualität – sinnvoll, wenn du täglich viel beziehst oder maximale Bequemlichkeit möchtest. Eine kompakte Vorauswahl findest du hier: Beste Kaffeevollautomaten.
Für wen eignet sich welcher Kaffeevollautomat?
- Espresso-Puristen: präzise Einstellbarkeit, stabile Temperaturführung, gute Preinfusion.
- Milchgetränke-Fans: starkes Milchsystem mit heißem, feinem Mikroschaum und Auto-Spülung.
- Mehrpersonenhaushalte/Büro: Nutzerprofile, große Tanks, robuste Verarbeitung.
- Kleine Küchen: schmale Bauform, leiser Betrieb, frontseitig zugängliche Tanks.
Vergleich: empfohlene Modelle im Kaffeevollautomat Test & Vergleich
Kurzer Überblick über drei beliebte Vollautomaten – von preisbewusst bis smart & komfortorientiert.
| Modell | Schwerpunkt | Milchsystem | Bedienung/Smart | Geeignet für | Preis-Segment |
|---|---|---|---|---|---|
| De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB | Komfort & One-Touch | Automatik mit Milchbehälter | Touch, Profile (MyMenu) | Haushalte 2–4 Pers., Latte/Cappuccino | Mittelklasse |
| Siemens EQ700 TQ707R03 Integral | Smart & Profile | Vollautomatik | Touch + Home Connect (App) | Komfort, Feinjustage, Smart-Home | Oberes Mittelfeld |
| Philips 3300 (EP3347/90) | Preis-Leistung, milchstark | LatteGo (schlauchlos) | Touch-Panel, Favoriten | Einsteiger/Allround, einfache Pflege | Einsteiger–Mittelklasse |
De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB – Komfort & One-Touch
Milchsystem: Automatik mit Milchbehälter
Bedienung/Smart: Touch, Profile (MyMenu)
Geeignet für: 2–4 Pers., Latte/Cappuccino
Preis-Segment: Mittelklasse
Siemens EQ700 TQ707R03 Integral – Smart & Profile
Milchsystem: Vollautomatik
Bedienung/Smart: Touch + Home Connect (App)
Geeignet für: Komfort, Feinjustage, Smart-Home
Preis-Segment: Oberes Mittelfeld
Philips 3300 (EP3347/90) – Preis-Leistung
Milchsystem: LatteGo (schlauchlos)
Bedienung/Smart: Touch-Panel, Favoriten
Geeignet für: Einsteiger/Allround, einfache Pflege
Preis-Segment: Einsteiger–Mittelklasse
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De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB
Komfort & One-TouchStarker Allrounder für Haushalte, die täglich Cappuccino & Latte beziehen wollen. Die Dinamica Plus setzt auf komfortable One-Touch-Rezepte, Favoriten/Profile und ein automatisches Milchsystem mit separatem Behälter – praktisch im Alltag und schnell gereinigt.
- Milchsystem: Automatik mit Milchbehälter (Auto-Spülung nach Milchbezug)
- Mahlwerk: Kegelmahlwerk (fein justierbar)
- Profile/Komfort: Touch-Bedienung, Favoriten (MyMenu)
- Pflege: Entkalkungs-/Reinigungsprogramme; herausnehmbare Brühgruppe
- Einsatz: 2–4 Personen, Fokus auf Milchgetränke
Vorteile
- Sehr komfortable One-Touch-Milchgetränke, heißer und feiner Mikroschaum
- Einfach verständliche Touch-UI, schnelle Rezeptanpassung
- Herausnehmbare Brühgruppe → leichte Grundreinigung
- Gute Alltagskonstanz bei Espresso & Café Crema
Nachteile
- Milchbehälter braucht regelmäßige Pflege (Dichtungen/Deckel)
- Haptik/Material nicht ganz Premium-Niveau
- Relativ breite Stellfläche im Vergleich zu Kompaktmodellen
Fazit: Für dich, wenn One-Touch-Komfort und zuverlässige Milchperformance im Vordergrund stehen. Wenn dir smarte Features wichtig sind, wirf zusätzlich einen Blick auf Kaffeevollautomat mit App/WLAN.
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Siemens EQ.700 TQ707R03 Integral
Smart & ProfileDie EQ.700 „Integral“ richtet sich an Komfort-Fans, die viele Getränkeprofile nutzen und gern per App steuern. Die Touch-UI ist klar, Home Connect ermöglicht Profile/Rezepte und Pflegehinweise. Vollautomatisches Milchsystem für zuverlässigen Cappuccino & Latte im Alltag.
- Milchsystem: Vollautomatik mit Auto-Spülprogrammen
- Bedienung/Smart: Touch + Home Connect (App), Nutzerprofile
- Mahlwerk/Anpassung: Fein justierbarer Mahlgrad, Stärke- und Mengenwahl
- Pflege: Reinigungs-/Entkalkungsprogramme; Zugang zur Brühgruppe zur Handreinigung
- Einsatz: Haushalte 2–4 Personen, Smart-Home-Affinität
Vorteile
- Sehr intuitive Touch-Oberfläche, klare Rezeptwahl
- Home Connect: Profile & Feintuning bequem per App
- Stabiles, feinporiges Milchschäumen im One-Touch-Betrieb
- Gute Alltagskonstanz bei Espresso & Café Crema
Nachteile
- Smart-Features nur sinnvoll, wenn App wirklich genutzt wird
- Preis im oberen Mittelfeld
- Milchweg benötigt trotz Auto-Spülung regelmäßige Pflege
Fazit: Ideal, wenn du smarte Bedienung und Nutzerprofile möchtest und Wert auf zuverlässige Milchperformance legst. Preislich & funktionsseitig passt sie in unsere Auswahl für Kaffeevollautomaten bis 1.000 Euro.
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Philips 3300 (EP3347/90)
Preis-Leistung & einfache PflegeSolider Allrounder mit LatteGo – dem schlauchlosen Milchsystem von Philips. Sehr schnelle, unkomplizierte Reinigung (wenige Teile), herausnehmbare Brühgruppe und ein langlebiges Keramikmahlwerk machen die 3300er zur beliebten Wahl für Einsteiger und Alltagskaffee.
- Milchsystem: LatteGo (schlauchlos), wenige Teile, spülmaschinengeeignet
- Mahlwerk: Keramikmahlwerk, mehrstufige Stärke-/Mengenwahl
- Bedienung: Touch-Panel mit Favoriten (My Coffee Choice)
- Pflege: Herausnehmbare Brühgruppe, Reinigungs-/Entkalkungsprogramme
- Einsatz: Einsteiger bis Allround, einfache tägliche Routine
Vorteile
- Sehr einfache & schnelle Reinigung dank LatteGo und entnehmbarer Brühgruppe
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Alltag
- Langlebiges Keramikmahlwerk, stabile Espresso-Basis
Nachteile
- Kein App/WLAN – Fokus auf Basis-Bedienung
- Milchschaum ordentlich, aber nicht ganz Premium-fein
- Display/Haptik eher schlicht
Fazit: Perfekt, wenn du ein unkompliziertes Gerät mit schneller Pflege suchst und ohne App-Features auskommst. Preislich passt sie gut in unsere Übersicht Kaffeevollautomat bis 500 Euro.
Preis prüfen*Entscheidunghilfe: Welcher Kaffeevollautomat passt zu dir?
Wähle deinen Schwerpunkt – die beste Option zeigt dir die rechte Spalte. Für Details scrolle zu den Einzelbewertungen oben.
| Nutzung/Schwerpunkt | Worauf achten? | Beste Wahl |
|---|---|---|
| Täglich Cappuccino/Latte, maximal bequem | One-Touch-Milch, heißer feiner Mikroschaum, Auto-Spülung Milchweg | De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB |
| Smart-Home & Nutzerprofile | Touch + App (Home Connect), Profile, Feintuning | Siemens EQ.700 TQ707R03 Integral |
| Einfache Pflege & gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | Wenige Teile, spülmaschinengeeignet, entnehmbare Brühgruppe | Philips 3300 (EP3347/90) |
| Mehrere Nutzer (2–4 Pers.) mit gemischten Vorlieben | Profile, konstante Espresso-Basis, zuverlässige Milchprogramme | Siemens EQ.700 oder De’Longhi ECAM 372.95.TB |
| Kleine Küche / unkomplizierte Routine | Kompakte Bauform, schnelle Reinigung, frontseitig zugängliche Tanks | Philips 3300 |
Täglich Cappuccino/Latte, maximal bequem
Wichtig: One-Touch-Milch, feiner Mikroschaum, Auto-Spülung.
Beste Wahl: De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB
Smart-Home & Nutzerprofile
Wichtig: Touch + App, Profile, Feintuning.
Beste Wahl: Siemens EQ.700 TQ707R03 Integral
Einfache Pflege & Preis-Leistung
Wichtig: Wenige Teile, spülmaschinengeeignet, entnehmbare Brühgruppe.
Beste Wahl: Philips 3300 (EP3347/90)
Mehrere Nutzer (2–4 Pers.)
Wichtig: Profile, konstante Espresso-Basis, zuverlässige Milchprogramme.
Beste Wahl: Siemens EQ.700 oder De’Longhi ECAM 372.95.TB
Kleine Küche / unkompliziert
Wichtig: Kompakte Bauform, schnelle Reinigung, gute Zugänglichkeit.
Beste Wahl: Philips 3300
Testfazit: Welche Wahl passt zu dir?
In unserem redaktionellen Vergleich liefert die De’Longhi Dinamica Plus ECAM 372.95.TB das rundeste Gesamtpaket für Haushalte mit täglichem Cappuccino/Latte-Fokus: sehr komfortable One-Touch-Milchgetränke, intuitive Bedienung und stabile Alltagskonstanz – daher unser „Testsieger in unserem Vergleich“. Wenn dir smarte Features, Nutzerprofile und Feintuning wichtiger sind als maximale Einfachheit, überzeugt die Siemens EQ.700 TQ707R03 Integral. Suchst du vor allem eine unkomplizierte Pflege und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ist die Philips 3300 (EP3347/90) die pragmatischste Lösung.
- Zero-Friction Milchgetränke täglich: De’Longhi ECAM 372.95.TB
- Smart-Home, Profile & Feineinstellung: Siemens EQ.700 TQ707R03 Integral
- Budget & schnelle Reinigung: Philips 3300 (EP3347/90)
Praxis-Tipp: Unabhängig vom Modell entscheidet die Grundeinstellung (Mahlgrad, Stärke, Bezugslänge) und eine konsequente Pflege über die Tassenqualität. Prüfe vor dem Kauf Stellmaß, Lautstärke im Betrieb und den Aufwand für die Milchweg-Reinigung – so bleibt der Alltag wirklich bequem.

Technik & Pflege im Kaffeevollautomat Test & Vergleich: dauerhaft gute Tasse sichern
Der beste Kaffeevollautomat liefert nur dann konstant starke Ergebnisse, wenn Technik, Einstellung und Pflege zusammenspielen. In diesem Abschnitt vertiefst du die wichtigsten Bausteine – von Mahlwerk und Brühgruppe über Thermik bis hin zu Wasserhärte und einer praxisnahen Reinigungsroutine. So bringst du dein Gerät schnell auf den Sweet Spot und hältst es dort.
Mahlwerk & Mahlgrad: Konsistenz schlägt Theorie
Ob Keramik oder Stahl – entscheidend ist, dass der Mahlgrad fein genug und reproduzierbar einstellbar ist. Ein zu feiner Mahlgrad bremst den Durchfluss (bitter, trocken), ein zu grober lässt das Wasser zu schnell passieren (sauer, wässrig). Starte im Mittelfeld, ziehe bei zu heller/saurer Tasse schrittweise feiner an, bei Bitterkeit minimal gröber. Verändere immer nur einen Parameter pro Versuch (Mahlgrad oder Menge oder Temperatur), damit du die Wirkung klar zuordnen kannst.
Brühgruppe: Hygiene = Geschmack
Viele Geräte besitzen eine herausnehmbare Brühgruppe – ein echter Vorteil, denn Kaffeefette setzen sich ab und beeinflussen die Sensorik. Spüle die Gruppe (und die Brüheinheit drumherum) 1–2× wöchentlich unter lauwarmem Wasser ab. Fest verbaute Gruppen sind komfortabel, erfordern jedoch verlässliche Automatikprogramme und gelegentliche Grundreinigungen. Unabhängig vom System gilt: Auch der Milchweg muss sauber bleiben, sonst kippt die Tasse.
Thermoblock vs. Boiler: Tempo oder thermische Reserve?
Thermoblock-Systeme sind schnell bereit und effizient – gut für Alltagsnutzer mit vielen kurzen Bezügen. Boiler bringt thermische Stabilität und kann bei Dampfleistung punkten, spielt im Vollautomaten-Segment aber eine kleinere Rolle als bei Siebträgern. Wichtig ist weniger die Technikbezeichnung als ihre Umsetzung: stabile Brühtemperatur, sinnvolle Preinfusion und passende Bezugsmengen.
Wasserhärte & Filter: Kalk raus, Geschmack rein
Kalk ist der natürliche Gegenspieler deiner Konstanz. Stelle die Wasserhärte am Gerät korrekt ein und nutze Filter, wenn dein Leitungswasser hart ist. Das schützt Heizelemente, stabilisiert die Temperaturführung und verlängert die Entkalkungsintervalle. Details, Intervalle und Mittel findest du hier: Kaffeevollautomat entkalken.
Reinigung: Tages-, Wochen- & Monatsroutine
- Täglich: Automatische Spülprogramme laufen lassen, Auffangschale entleeren, Milchsystem nach Milchbezug spülen.
- Wöchentlich: Brühgruppe (falls entnehmbar) abspülen, Dichtungen abwischen, Bohnenbehälter und Deckel reinigen.
- Monatlich: Reinigungstabletten gegen Kaffeefette einsetzen, Milchsystem gründlich zerlegen und einweichen.
Eine kompakte Schritt-für-Schritt-Anleitung erhältst du in Kaffeevollautomat reinigen.
Einstellungen (Stärke, Menge, Temperatur): systematisch zum Sweet Spot
Viele Maschinen erlauben die Feinjustage von Kaffeestärke, Bezugsmenge und Temperatur. Gehe iterativ vor: Lege zuerst den Mahlgrad fest, justiere anschließend die Kaffeestärke (Dosis) und zuletzt die Bezugslänge. Temperatur nur ändern, wenn die Tasse trotz passender Extraktion zu kühl/zu heiß wirkt.
Typische Fehlerbilder & schnelle Korrekturen
- Sauer, flach: Mahlgrad feiner, Dosis leicht rauf, Temperatur ggf. +1 Stufe.
- Bitter, trocken: Mahlgrad gröber, Dosis minimal runter, Temperatur ggf. -1 Stufe.
- Wässrig: Mahlgrad feiner oder kürzere Bezugslänge (Ristretto-lastiger), Bohnen frischer wählen.
- Milchschaum grob/kalt: Milch kälter starten (3–6 °C), geeignete Milch verwenden (Eiweiß/Fett-Balance), Milchweg gründlich reinigen.
Bohnenwahl & Frische: die halbe Miete
Mittlere Röstungen funktionieren im Vollautomat oft am besten – balanciert zwischen Süße und Körper. Nutze kleiner dimensionierte Bohnenbehälter (oder fülle sie nicht randvoll), damit Bohnen nicht unnötig ausgasen. Lagere kühl, trocken, dunkel – ideal in der Originaltüte mit Einwegventil, gut verschlossen. Probiere dich durch 2–3 Röstungen, statt alles mit dem Mahlgrad zu „erzwingen“.
Milchsystem-Pflege: Komfort ohne Kompromisse
Bei Behältersystemen regelmäßig Dichtungen prüfen, Deckel/O-Ringe reinigen und die automatische Spülung nach jedem Milchbezug laufen lassen. Schlauchsysteme sind oft noch schneller zu zerlegen; wichtig ist, die milchführenden Teile vollständig zu trocknen, damit sich keine Rückstände festsetzen.
7-Tage-Plan: zügig zur optimalen Tasse
- Tag 1–2: Wasserhärte einstellen, Erstspülungen, Basis-Mahlgrad setzen, 2–3 kurze Verkostungsrunden.
- Tag 3–4: Stärke/Menge feinjustieren, Bezugslängen notieren, Lieblingsprofil speichern.
- Tag 5: Milchsystem-Check (Temperatur/Textur), Reinigungsroutine festlegen.
- Tag 6–7: Konsistenz prüfen (morgen/abends), kleine Korrekturen, finalen „Alltagsmodus“ speichern.
Aktuelle Kaffeevollautomaten im Angebot
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FAQ – Kaffeevollautomat Test & Vergleich
-
Welcher Kaffeevollautomat ist der beste für täglichen Cappuccino?
Modelle mit zuverlässigem One-Touch-Milchsystem, heißem feinem Mikroschaum und Auto-Spülung liefern im Alltag die konstant besten Ergebnisse.
-
Lohnen sich App/WLAN-Funktionen wirklich?
Ja, wenn du Profile, Feintuning und Pflegehinweise nutzt. Für reine Basisbedienung bringt die App wenig Mehrwert gegenüber einer guten Touch-UI.
-
Keramik- oder Stahlmahlwerk – was schmeckt besser?
Beide können top schmecken. Keramik ist leiser und hitzearm, Stahl sehr robust. Entscheidend ist die feine Einstellbarkeit und Konstanz.
-
Warum ist eine herausnehmbare Brühgruppe sinnvoll?
Weil du Kaffeefette und Rückstände manuell ausspülen kannst – das verbessert Hygiene und Geschmackskonstanz und senkt Ausfallrisiken.
-
Wie laut sind Vollautomaten – und was gilt als „leise“?
Das Mahlwerk ist die Hauptquelle. Leise Geräte fallen im offenen Wohnraum weniger auf – wichtig bei frühen/ späten Bezügen.
-
Wie oft sollte ich entkalken und reinigen?
Täglich spülen, wöchentlich Brühgruppe reinigen, monatlich Fettlöser/ Milchweg-Grundreinigung; Entkalkungsintervalle hängen von der Wasserhärte ab.
-
Welche Bohnen funktionieren im Vollautomaten am besten?
Meist mittlere Röstungen. Mit Mahlgrad/Stärke feinjustieren; kleine Füllmengen im Bohnenbehälter bewahren die Frische.
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Worin unterscheiden sich 300 €, 500 € und 1.000 € Klassen?
Mit dem Preis steigen Milchperformance, Einstellbarkeit, Materialqualität und Bedienkomfort. Wähle nach Getränkeprofil und Pflegebereitschaft.
Welcher Kaffeevollautomat ist der beste für täglichen Cappuccino?
Konstante One-Touch-Milch, heißer feiner Mikroschaum und Auto-Spülung sind entscheidend.
Lohnen sich App/WLAN-Funktionen wirklich?
Nützlich für Profile, Feintuning und Pflegehinweise; für Basisbedienung nicht zwingend.
Keramik- oder Stahlmahlwerk – was schmeckt besser?
Beide sind geeignet; wichtiger ist die feine Einstellbarkeit und konstante Ergebnisse.
Warum ist eine herausnehmbare Brühgruppe sinnvoll?
Manuelle Reinigung verbessert Hygiene und Geschmackskonstanz, senkt Ausfälle.
Wie laut sind Vollautomaten – und was gilt als „leise“?
Vor allem das Mahlwerk macht Geräusche; „leise“ Geräte sind in offenen Küchen angenehmer.
Wie oft sollte ich entkalken und reinigen?
Täglich spülen, wöchentlich Brühgruppe säubern, monatlich Fettlöser/Milchweg; Entkalkung nach Wasserhärte.
Welche Bohnen funktionieren im Vollautomaten am besten?
Meist mittlere Röstungen; Mahlgrad/Stärke anpassen, Bohnen frisch halten.
Worin unterscheiden sich 300 €, 500 € und 1.000 € Klassen?
Mit Preis steigen Milchperformance, Einstellbarkeit, Material und Bedienkomfort.
Sophie Brenner
Sophie Brenner ist seit über 10 Jahren als leidenschaftliche Köchin, Foodbloggerin und Produkttesterin aktiv. Sie testet Küchengeräte im Alltag, bewertet deren Nutzen für Einsteiger und Hobbyköche und gibt auf aldido.de praktische Tipps für Küchenplanung, Organisation und Ausstattung. Ihr Motto: „Gutes Essen beginnt mit einer gut eingerichteten Küche.“
